Beitrag zum Rosen schneiden in der WDR4-Gartenreihe „Drinnen und Draußen“

Jetzt ist die richtige Zeit, um Rosen zu schneiden. Denn jetzt blühen die Forsythien. Sie trauen sich nicht so recht? Der WDR gibt Tipps vom Verein “Rosenfreunde im Bergischen Land” aus einem Schnittkurs in Remscheid.

Den vollständigen Beitrag vom WDR von dem auch die Texte und Bilder stammen finden sie hier.

 

“Beim Rosenschnitt unterscheidet man Bodendecker-Rosen von Beet-, Strauch-, Edel- und Kletterrosen. Historische Rosen sind nochmals eine Klasse für sich: Die schneidet man nur einmal im Jahr nach der Blüte”, fasst Maike Wand zusammen. Bodendecker-Rosen (groß im Bild vor dem Schnitt) schneidet man bis auf 3 cm über dem Boden zurück (rechts unten klein nach dem Schnitt).

 

Rosen sollten so gepflanzt werden, dass die Veredelungsstelle, die als Verdickung erkennbar ist, fünf Zentimeter unter der Erde liegt. “Dann können Sie alles, was drüber liegt abschneiden”, erklärt Maike Wand. Wie diesen alten vertrockneten Trieb, den man besser mit der Astschere als mit der Rosenschere abschneidet.

 

 

Die braunen Flecken auf den Zweigen links zeigen, dass diese krank sind – sie müssen also abgeschnitten werden. Der braune Fleck rechts im Bild stammt vom Triebbohrer, einer Blattwespe, die ihre Eier in die Triebe legt. Zweige runterschneiden bis kein Befall mehr erkennbar ist! Dieser Schädling tauchte in den Rosenbeeten des Kleinen Hardtparks in Remscheid leider öfter auf.

 

Nach diesen Erläuterungen von Maike Wand (Mitte) dürfen Frauke Evertz und Arno Kasper bei den Beetrosen selbst Hand anlegen. “Die Grundregeln für die verschiedenen Rosenarten sind das eine, die Praxis das andere. Beim Schnitt muss man zusätzlich kranke und alte Triebe rausnehmen und solche, die in eine Richtung wachsen, in der man sie nicht haben möchte. Das lernt man am besten in einem Kurs”, so Maike Wand.

 

Kletterrosen schneidet man kaum, denn sie sollen ja klettern. Aber man muss die Triebe außen um das Rankgerüst leiten und mit Bindedraht festbinden. Hat sich ein Zweig nach innen gemogelt, sollte man ihn rausziehen und umleiten oder, wenn das nicht mehr geht, abschneiden.

 

 

Auch alte Triebe sollte man bei einer Kletterrose entfernen. Also, wie hier im Foto, ganz unten abschneiden. Da dieser Trieb schon sehr alt ist, lässt er sich nur noch mit einer Astsäge kappen.

 

 

 

Weiter zum Beitrag vom WDR